Im Menü der Amps befindet sich eine weiteres Highlight des Produktes:
Eine Speaker-Mikrofon Simulation. Man kann in einer geöffneten Instanz
dieses Moduls bis zu acht Mikro-Boxen Kombinationen aufbauen.
Zusätzlich kann man mit einem kleinen Schieberegler unter der Grafik
der Box, die Größe der angewählten Box bestimmen. Ein Riesenturm für
ein paar Euro fuffzig – das ist schon der Hammer! Jeder Gitarrist
schmilzt spätestens jetzt dahin. Die Handhabung ist sehr einfach: Ein
mal drag-and-drop und schon ist die Speakersimulaiton fertig. Zur
Auswahl haben wir 14 Boxen und fünf Mikrofone. Die Lautsprecher reichen
von den kleinen mit einem Lautsprecher bestückten bis hin zu fetten
4x12" Boxen. Hier standen einige originalen Boxen Pate.
Soundbeispiel
Wenn man sich für ein schickes Böxchen entschieden hat geht
es an die Positionierung der Mikrofone hierfür hat man 5 Positionen zu
Wahl, die man einfach per Klick anwählen kann: frontal, zwei seitlich,
weit weg und hinter dem Lautsprecher. Die Option „hinter der Box" geht
allerdings nicht bei jedem Lautsprecher, denn was bei echten
Lautsprechern stimmt, gilt auch digital: Ist die Box hinten geschlossen
kommt da auch nichts verwertbares raus. Da hat Native Instruments
wirklich auf jedes noch so kleine Detail geachtet – was uns völlig
begeistert.
Es stehen fünf verschieden Mikros zur Auswahl.
Alle haben einen eigenen Klang und sind den Originalen von Sennheiser
und Co. sehr gut nachempfunden. Jeder Boxen-Mikro-Zug hat noch 6
weitere Regler. Mit den Reglern kann man Lautstärke, Panorama, Bass.
Höhen, Entfernung (Distance) und Luftigkeit (Air) einstellen. Mit dem
Air Regler kann man schöne luftige Gitarren erzeugen die irgendwo im
Raum vor sich hin ringen, ein netter Effekt! Dann haben wir da noch
einen Knopf mit dem man die Phase des Signals drehen kann, was bei
Stereo gespielten Gitarren äußerst wichtig ist und den ein oder andere
Handgriff beim Mix erspart. Euer Livemischer wird es Euch danken.