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Overkill Live

Zufall:

Overkill Live
Test: Native Instruments Guitar Rig PDF Drucken E-Mail
Freitag, 29 Oktober 2004

Das Guitar Rig ist voll gepackt mit allem was der Gitarrist braucht. Die Software ist erweiterbar und NI schreibt im Handbuch das weitere Updates mit neuen Modulen folgen werden.

Der Sound

Ihr könnt alle von uns gemachten Prestes herunterladen und selbst an diesen noch etwas herumspielen. Vorraussetzung hierfür ist allerdings das Ihr im Besitz der Orginalversion des Guitar Rig seit, da in der Demo nur die Demoprestes geladen werden können.

Download: GuitarRig clever-music-Presets (rechte Maustaste "Save as...")

Beginnen wir mit einem Gitarren-Brett. Mittlerweile kann man dicke Gitarrenwände in vielen Produktionen wieder finden und das nicht nur bei den Metallern sonder manches mal auch in in anderen Stilrichtungen.


Lass die Gitarre zu Wort kommen

ImageAls erstes verwenden wir den Gratifier, da dieser schon die nötige Grundlage für einen gut verzerrten Sound liefert. Den Gratifier schalten wir auf den Vintage Kanal, reißen den Gain-Regler ein bisschen auf, geben etwas Presence, Mid und Treble hinzu und fertig ist der Grundsound. Wahlweise kann man auf den Modern - Kanal schalten, der ist noch bissiger. Weil es den Hartgesottenen Spaß bereitet vor großen Boxentürmen die Haare zu schwingen, verwenden wir drei 4x12" Gratifier. Den ersten mikrofonieren wir frontal mit dem Dynamic 421 Mikro. Diese erste Box ist für den Grundsound zuständig. Die zweite Box soll den Sound fetter machen, deswegen auch hier eine frontale Soundabnahme mit dem Dynamic 609. Das Volume ziehen wir im Vergleich zur Box 1 etwas runter. Box Nummer drei wird mit dem Tube Condense Mikro abgenommen. Das Micro steht etwas weiter hinten im Raum. Volume nehmen wir dabei ziemlich runter, dafür stellen wir Air und Distance etwas höher ein. Die dritte Box ist für den Raumanteil zuständig. Hinzu kommt ein Shelving EQ um die Höhen etwas anzuheben und eine Talkbox, damit die Worte nicht ausgehen.

Soundbeispiel

Falls die Drogen ausgehen

Dieser Sound ist ein Sound mit möglichst vielen Effekten, so dass man nur eine Seite anzupfen muss und das Lied ist fertig. Der Sound muss soft sein und darf niemanden erschrecken. Wir nehmen für dieses Preset eine Telecaster mit Single-Coils da diese weicher klingt als eine Gitarre mit Humbuckern wie Les Paul und Co.
ImageAls Amp nehmen wir den Twang Verb und verstärken an diesem etwas die Höhen und die Mitten. Zusätzlich schalten wir das interne Vibrato des Verstärkers ein, dieses allerdings mit geringem Speed und sehr schwacher Intensität.
Wieder kommen drei Boxen zum Einsatz zwei 2x12" und eine 1x12". Dazu zwei dynamische und ein Kondensator-Mikro. Der erste Lautsprecher ist für den Gesamteindruck des Sounds zuständig. Das Microfon Dynamic 421 hängen wir frontal an die Box. Der zweite Lautsprecher für die Bässe, deswegen die Positionierung des Mikros (Condenser 87)hinter der Box und der dritte soll für den Raumeindruck sorgen, deswegen kommt das Micro (Dynamic 809) weit weg von der Box.
Nun Splitten wir den Signalweg. Die Effekte beider Signalwege sind gleich je ein Tremolo, ein Quad Delay und ein Equalizer. Um ein Stereosignal zu erzeugen machen wir die Einstellungen der Effekte leicht unterschiedlich. Nun regeln wir die Pan-Regler des Splitters Kanal A auf links und Kanal B auf rechts und erhalten ein schönes Stereobild des Sounds. Da dem Produzenten so ein bisschen Effekt nicht reicht, kommen nach dem Split noch drei Effekte hinzu, Das Ensemble (ein chorusartiger Effekt), ein Psychedelay das in diesem Fall für den Reverse-Hall zuständig ist und ein Studio Reverb um noch einen kleinen Raum zu erzeugen. Und schwupps fertig ist der Schmachtsound. Jetzt bräuchten wir nur noch eine Julianette Kübelmann und es könnte losgehen.

Soundbeispiel

Nachdem wir nun zwei Presets vorgestellt haben könnt ihr selbst etwas experimentieren und natürlich die sehr guten Presets von Native Instruments anhören.


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