Das Guitar Rig ist voll gepackt mit allem was der Gitarrist braucht.
Die Software ist erweiterbar und NI schreibt im Handbuch das weitere
Updates mit neuen Modulen folgen werden.
Der Sound
Ihr könnt alle von uns gemachten Prestes herunterladen und selbst an
diesen noch etwas herumspielen. Vorraussetzung hierfür ist allerdings
das Ihr im Besitz der Orginalversion des Guitar Rig seit, da in der
Demo nur die Demoprestes geladen werden können.
Beginnen wir mit einem Gitarren-Brett. Mittlerweile kann man dicke
Gitarrenwände in vielen Produktionen wieder finden und das nicht nur
bei den Metallern sonder manches mal auch in in anderen Stilrichtungen.
Lass die Gitarre zu Wort kommen
Als
erstes verwenden wir den Gratifier, da dieser schon die nötige
Grundlage für einen gut verzerrten Sound liefert. Den Gratifier
schalten wir auf den Vintage Kanal, reißen den Gain-Regler ein bisschen
auf, geben etwas Presence, Mid und Treble hinzu und fertig ist der
Grundsound. Wahlweise kann man auf den Modern - Kanal schalten, der ist
noch bissiger. Weil es den Hartgesottenen Spaß bereitet vor großen
Boxentürmen die Haare zu schwingen, verwenden wir drei 4x12" Gratifier.
Den ersten mikrofonieren wir frontal mit dem Dynamic 421 Mikro. Diese
erste Box ist für den Grundsound zuständig. Die zweite Box soll den
Sound fetter machen, deswegen auch hier eine frontale Soundabnahme mit
dem Dynamic 609. Das Volume ziehen wir im Vergleich zur Box 1 etwas
runter. Box Nummer drei wird mit dem Tube Condense Mikro abgenommen.
Das Micro steht etwas weiter hinten im Raum. Volume nehmen wir dabei
ziemlich runter, dafür stellen wir Air und Distance etwas höher ein.
Die dritte Box ist für den Raumanteil zuständig. Hinzu kommt ein
Shelving EQ um die Höhen etwas anzuheben und eine Talkbox, damit die
Worte nicht ausgehen.
Soundbeispiel
Falls die Drogen ausgehen
Dieser
Sound ist ein Sound mit möglichst vielen Effekten, so dass man nur eine
Seite anzupfen muss und das Lied ist fertig. Der Sound muss soft sein
und darf niemanden erschrecken. Wir nehmen für dieses Preset eine
Telecaster mit Single-Coils da diese weicher klingt als eine Gitarre
mit Humbuckern wie Les Paul und Co. Als Amp nehmen wir den
Twang Verb und verstärken an diesem etwas die Höhen und die Mitten.
Zusätzlich schalten wir das interne Vibrato des Verstärkers ein, dieses
allerdings mit geringem Speed und sehr schwacher Intensität. Wieder
kommen drei Boxen zum Einsatz zwei 2x12" und eine 1x12". Dazu zwei
dynamische und ein Kondensator-Mikro. Der erste Lautsprecher ist für
den Gesamteindruck des Sounds zuständig. Das Microfon Dynamic 421
hängen wir frontal an die Box. Der zweite Lautsprecher für die Bässe,
deswegen die Positionierung des Mikros (Condenser 87)hinter der Box und
der dritte soll für den Raumeindruck sorgen, deswegen kommt das Micro
(Dynamic 809) weit weg von der Box. Nun Splitten wir den Signalweg.
Die Effekte beider Signalwege sind gleich je ein Tremolo, ein Quad
Delay und ein Equalizer. Um ein Stereosignal zu erzeugen machen wir die
Einstellungen der Effekte leicht unterschiedlich. Nun regeln wir die
Pan-Regler des Splitters Kanal A auf links und Kanal B auf rechts und
erhalten ein schönes Stereobild des Sounds. Da dem Produzenten so ein
bisschen Effekt nicht reicht, kommen nach dem Split noch drei Effekte
hinzu, Das Ensemble (ein chorusartiger Effekt), ein Psychedelay das in
diesem Fall für den Reverse-Hall zuständig ist und ein Studio Reverb um
noch einen kleinen Raum zu erzeugen. Und schwupps fertig ist der
Schmachtsound. Jetzt bräuchten wir nur noch eine Julianette Kübelmann
und es könnte losgehen.
Soundbeispiel
Nachdem wir nun zwei Presets vorgestellt haben könnt ihr selbst etwas
experimentieren und natürlich die sehr guten Presets von Native
Instruments anhören.