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Report: Die Musikmesse Frankfurt 2004 |
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Montag, 05 April 2004 |
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Seite 7 von 11 Native Instruments
Wenn wir dann schon bei virtuellen Instrumenten und Effekten sind,
können wir auch gleich von Deutschlands Nummer eins in Sachen
virtuelles Musizieren berichten: Native Instruments hat einige Kracher
auf Lager. Etwas für den vom vielen Verstärker tragen geplagten
Gitarristen und etwas für den Orgelspieler der immer noch nach der
richtigen Haptik bei Softwareorgeln sucht. 
"Guitar Rig" ist eine Amp-, Speaker-, Mic- und Effektsimulation für
Gitarristen. Die Software emuliert Röhrenverstärker wie den Ractifier
von MesaBoogie, Effekte wie die berühmten Bodentreter und ganze
Lautsprecher-Mikrofon-Kombinationen. Dazu bekommt man noch einen
schicken Bodentreter mit vier Tasten und einem Pedal. Dieser Treter hat
noch einen D.I. Ausgang so dass man diese Software auch live nutzen
kann. Es wurde von uns vor Ort angetestet und der erste Eindruck war
äußerst vielversprechend. Das zweite Produkt ist ein
Zugriegel-Controller für die Software B4 der in Zusammenarbeit mit dem
Orgelspeziallisten Böhm entstanden ist. Metal und Holz machen den
Controller zu einem echten Eyecatcher und zudem weiß er mit besserer
Bedienung der Software zu gefallen. Native hatte
noch ein virtuelles E-Piano in petto. Diese Software ist ein
Sample-Player auf Basis von Kontakt. Die Sounds reichen von den beiden
Fender Rhodes Mk I und Mk II über das Hohner Clavinet E7 bis hin zu der
Wurlitzer A 200. Auch dieses Instrument wurde von uns angetestet. Das
Elektrik-Piano bietet unzählige Soundmöglichkeiten und geht weit über
die Funktionalität der bisher erhältlichen virtuellen E-Pianos hinaus -
ein wahrer Ohrenschmaus!
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