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Produktcheck: Adobe Audition 1.5 |
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Donnerstag, 10 März 2005 |
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Seite 1 von 4 Die Historie Audio Editoren gibt es fast wie Sand am Meer. Angefangen bei dem kostenlosen Tool Audacity bis hin zu bekannten Platzhirschen wie Wavelab von Steinberg. Doch die eher kleine Firma Syntrillium mischte den Markt vor einiger Zeit mit Cool Edit (Pro) auf. Cool Edit Pro mauserte sich schnell zur ernsthaften Alternative und wurde kürzlich von Adobe aufgekauft. Jetzt heißt es Adobe Audition und ist in der ersten von Adobe überarbeiteten Version 1.5 erhältlich. Während Audition 1.0 noch weitestgehend mit Cool Edit Pro 2.0 identisch war, bietet Version 1.5 beispielsweise erstmals eine deutsche Übersetzung der Menüs, sowie einige weitere Features.
Das Look & Feel Audition präsentiert sich in Version 1.5 für den Anfänger noch übersichtlicher. Während der Multitrackmixer bisher nur über Schaltflächen oder Menüs aufrufbar war, übernehmen sinnfällige Karteireiter die drei Hauptansichten, die Audition zu bieten hat:

In der „Bearbeiten-Ansicht" lassen sich in bester Audio-Editor-Manier Musik-Dateien bearbeiten. Dabei sind besonders die Navigationsmöglichkeiten in der Datei hervorzuheben: Über die intuitiven Schaltflächen und Auswahloptionen ist in Sekunden jeder gewünschte Teil der Datei an- oder ausgewählt. Auch die Player-Steuerung lässt keine Fragen offen, wer einen Kassettenrecoder bedienen konnte, entlockt auch Audition auf Anhieb Töne.
Die diversen Bearbeitungsoptionen und Effekte lassen sich auf den verschiedensten Wegen aufrufen: Wer gerne auf Symbole in der Symbolleiste klickt, kann jene nach eigenem Gusto einrichten. Alternativ geht es auch über die übersichtlichen und gut strukturierten Menüs und - des Autors liebster Weg - über Tastaturshortcuts. Zwar müssen diese, abgesehen von Standards wie Strg+X, C, V, selber eingerichtet werden über "Optionen" - "Tastenkombinationen", aber wer kein passionierter Mausschubser ist, kann mit ihnen sehr schnell und flüssig arbeiten.
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