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Donnerstag, 28 April 2005 |
Eine Weltpremiere feierte DiGiCo mit der Vorstellung des D-TuBe Röhrenmodulsauf der Frankfurter prolight+sound 2005. Damit integriert der britische Hersteller die in vielen Produktionen gewünschte Röhrenfärbung des Audiosignals direkt in das DiGiRack Mainframe.
Auf zwei Steckplätzen im Standard I/O Rack der Glasfaser oder MADI Einheit verteilen sich acht analoge Mic-Preamps. Diese steuern die vier Dual-Tube Sektionen an, sodass mit dem analogen Gain der Anteil der Röhrensättigung geregelt wird. Die zusätzliche Kontrolle des digitalen Gains hinter dem D-TuBe Kernstück ermöglicht weitere Nuancen der Klangfärbung (DiGistortion).
Im Gegensatz zu vielen Software Emulationen wird in dieser Kooperation von DiGiCo und TL Audio erstmals echte Röhrentechnologie direkt in das digitale Konzept eingebracht. Dies gewährleistet, dass auch die normalen digitalen Vorteile der Fernsteuerbarkeit sowie das patentierte GainTracking trotz Anbindung der traditionellen Röhrentechnik erhalten bleiben.
Alle Einstellungen bleiben als Teil der Pult-Session und Szenenverwaltung speicher- und wiederaufrufbar. Das D-TuBe Modul ist kompatibel zu allen DiGiRacks und kann somit in jedem digitalen Soundtracs Modell (DPC II, D4, DS-3, DS-3B, DS-00) sowie den DiGICo Konsolen (D5 Live, D5T, D1 Live) eingesetzt werden. |